Theorie & Praxis

Theoretischer Grundstoff

Unsere Fahrlehrer unterrichten dich in dem theoretischen Grundstoff, den jeder Fahrschüler lernen muss. Darüber hinaus erhältst du viele wertvolle Tipps und Informationen.

 

Der theoretischer Grundstoff setzt sich zusammen aus:

  1. Persönliche Voraussetzungen
  2. Risikofaktor Mensch
  3. Rechtliche Rahmenbedingungen
  4. Straßenverkehrssystem und Bahnübergänge
  5. Grundregel, Vorfahrt und Verkehrsregelungen
  6. Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen
  7. Teilnehmer am Straßenverkehr - Besonderheiten und Verhalten
  8. Geschwindigkeit, Abstand und umweltschonende Fahrweise
  9. Verkehrsbeobachtung und Verkehrsverhalten bei Fahrmanöver

Praktischer Unterricht

Theorie Die3 Ortsbezug Warstein, Aktuelles Die3 Ortsbezug Warstein, Fahrschulcard Die3 Ortsbezug Warstein Ausbildungsdiagrammkarte

Die praktische Fahrausbildung erfolgt nach dem Stufenplan der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände.

Auf der Ausbildungsdiagrammkarte bekommst du Auskunft über die einzelnen Ausbildungsschritte. Du kannst so jederzeit deine persönliche Leistungen erkennen und gezielt Probleme mit deinem Fahrlehrer beseitigen. Für diese Ausbildungsfahrten ist vom Gesetzgeber keine Anzahl vorgeschrieben.


Für die Klassen B, A und A1 sind folgende Sonderfahrten vorgeschrieben:

  • 5 Stunden à 45 Minuten auf Bundes- oder Landstraße
  • 4 Stunden à 45 Minuten auf Autobahn
  • 3 Stunden à 45 Minuten bei Dämmerung oder Dunkelheit

 

Für die Klasse BE sind folgende Sonderfahrten vorgeschrieben:

  • 3 Stunden à 45 Minuten auf Bundes- oder Landstraße
  • 1 Stunde à 45 Minuten auf Autobahn
  • 1 Stunden à 45 Minuten bei Dämmerung oder Dunkelheit

 

 

Bist du bereits im Besitz der Führerscheinklasse A1, reduzieren sich die Sonderfahrten für Motorräder um 6 Doppelstunden (3 Überland.-, 2 Autobahn.- und 1 Beleuchtungsfahrt).

 

Die Stufenausbildung

1. Grundstufe

  • Überprüfen des Fahrzeugs, Einsteigen, Einstellung, Vorbereitung
  • Kontrolleinrichtungen
  • Anfahrübungen, Lenkbewegungen, Bremsen, Schalten
  • Mindestmaß an Sicherheit in der Fahrzeugbedienung

2. Aufbaustufe

  • Bewegen des Fahrzeugs im einfachen Verkehr, Blicktechnik, Einordnen,
  • Abbiegevorgänge
  • Grundfahraufgaben: rückwärts Fahren, Parken, Wenden
  • Vollbremsung aus 50 km/h (neu seit Herbst 2002)
  • Trainieren verschiedener Fahrmanöver und Handlungsabläufe

3. Leistungsstufe

  • Einbeziehen der Verkehrs- und Vorfahrtregeln, Verkehrszeichen
  • Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer einschätzen
  • Festigung der Fahrzeugbedienung
  • Heranführen an schwierige Verkehrssituationen

4. Stufe der Sonderfahrten

  • Autobahnfahrten
  • Überlandfahrten
  • Fahrten bei Dämmerung oder Dunkelheit

5. Reifestufe

  • selbständiges, sicheres Fahren auch im dichten Verkehr, Fahren nach Wegweisern
  • Wiederholung, evtl. Korrektur des bisher Gelernten (z.B. Grundfahraufgaben)
  • sichere Fahrzeugbeherrschung in schwierigen Situationen
  • rechtzeitige Gefahrenerkennung, vorausschauendes Fahren, richtiges Reagieren auf Fehlverhalten anderer
  • Fahrstil: energiesparend, defensiv, aber zügig genug im Verkehrsfluss

6. Prüfungsvorbereitung

  • Belastungsproben (simulierte Prüfungsfahrten ohne Hilfe des Fahrlehrers)
  • Training, bis die Leistungsfähigkeit auch unter Stress und mit Nervosität stabil genug ist
  • Vermeidung/Abbau von Stressfaktoren während der Fahrt

Anmerkung: Für die Klasse L ist keine praktische Ausbildung vorgeschrieben; in den Klassen M, S, und T gibt es keine Sonderfahrten.